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Pop-Up Store Checkliste: 40 Punkte vor dem Opening

Autorenbild: The Pop-Up Creators
The Pop-Up Creators
vor 5 Stunden
4 Min. Lesezeit

Ein Pop-Up Store hat viele bewegliche Teile – und wenig Zeit. Diese Checkliste mit 40 Punkten hilft euch, vor dem Opening an alles zu denken. Druckt sie aus, verteilt die Punkte im Team und hakt sie Schritt für Schritt ab.

Fläche und Vertrag

  • Ziel, Zielgruppe und Laufzeit festgelegt

  • Fläche besichtigt: Größe, Grundriss, Schaufenster, Zustand

  • Mietzeit inklusive Auf- und Abbautagen vereinbart

  • Leistungen geklärt: Strom, Nebenkosten, Reinigung, Internet

  • Gestaltungsfreiheit schriftlich geklärt: Wände, Böden, Fenster, Fassade

  • Übergabe- und Rückgabezustand dokumentiert

ATEEZ K-Pop-Up Store am Alexanderplatz in Berlin – umgesetzt von The Pop-Up Creators

Konzept und Gestaltung

  • Kernidee in einem Satz formuliert

  • Kundenweg geplant: Eingang, Entdecken, Highlight, Kasse

  • Branding für Fassade, Schaufenster und Innenraum entworfen

  • Fotospot geplant und ausgeleuchtet

  • Beschilderung und Preisauszeichnung vorbereitet

  • Programm über die Laufzeit verteilt

Ladenbau und Technik

  • Möbel, Displays und Sonderbauten bestellt

  • Licht geplant – auch für den Abend

  • Kassensystem und Kartenzahlung getestet

  • WLAN stabil und mit Ersatzlösung

  • Musik und Lautstärke festgelegt

  • Screens und Inhalte vorbereitet

  • Sicherheitstechnik und Schließkonzept geklärt

Ware und Logistik

  • Sortiment und Mengen festgelegt

  • Größen und Varianten realistisch geplant

  • Lagerfläche vor Ort eingeplant

  • Anlieferung terminiert, Halteplatz geklärt

  • Nachschub während der Laufzeit organisiert

  • Verpackung und Tüten bereit

Personal

  • Rollen definiert: Verkauf, Kasse, Einlass, Host

  • Schichtplan inklusive Spitzenzeiten erstellt

  • Team zu Produkten, Kasse und Abläufen geschult

  • Ansprechpartner für Notfälle festgelegt

  • Dresscode und Namensschilder geklärt

Kommunikation und Marketing

  • Ankündigung auf Social Media und Website geplant

  • Creator und Presse eingeladen

  • Hashtag und Account-Name gut sichtbar vor Ort

  • Foto- und Videoteam für Opening gebucht

  • Google-Unternehmensprofil oder Event-Hinweise aktualisiert

Opening, Betrieb und Abbau

  • Generalprobe vor dem Opening durchgeführt

  • Einlass- und Wartekonzept für Andrang bereit

  • tägliche Auswertung von Besuchern und Verkäufen

  • Abbau, Entsorgung und Rücktransport geplant

  • Fläche besenrein übergeben, Learnings festgehalten

Die Hintergründe zu vielen Punkten findet ihr in unseren Beiträgen Pop-Up Store Konzept entwickeln, Was kostet ein Pop-Up Store? und im Leitfaden zum Pop-Up Store in Berlin. Wie groß der Andrang werden kann, zeigt der Metallica M72 Pop-Up Store mit rund 12.000 Besuchern in drei Tagen.

Zu viele Punkte auf der Liste? Als Pop-Up Store Agentur übernehmen wir die meisten davon für euch. Jetzt anfragen.

So nutzt ihr die Checkliste im Team

Eine Pop-Up Store Checkliste entfaltet ihre Wirkung erst, wenn klar ist, wer welchen Punkt verantwortet. Ergänzt deshalb zu jedem Punkt einen Namen und ein Datum. So sieht jeder auf einen Blick, was erledigt ist und wo es hakt. Ein kurzer wöchentlicher Abgleich – in der letzten Woche vor dem Opening auch täglich – hilft, den Überblick zu behalten.

Praktisch ist es, die Checkliste in einem gemeinsamen Dokument zu führen, auf das alle Beteiligten Zugriff haben: Projektleitung, Design, Ladenbau, Technik, Personal und Kommunikation. Änderungen werden dort sofort sichtbar, und niemand arbeitet mit einem veralteten Stand.

Die letzten 48 Stunden vor dem Opening

Kurz vor der Eröffnung entscheidet sich, ob alles rund läuft. Diese Punkte solltet ihr in den letzten zwei Tagen noch einmal prüfen:

  • Ist der Aufbau vollständig abgeschlossen und abgenommen?

  • Funktionieren Licht, Musik, Kasse, Kartenterminal und WLAN?

  • Ist die Ware vollständig, ausgepreist und sauber präsentiert?

  • Kennt das Team Ablauf, Produkte, Preise und Notfallkontakte?

  • Sind Schilder, Öffnungszeiten und Hinweise gut sichtbar?

  • Ist der Raum gereinigt und der Eingang frei?

  • Sind Fotos für Social Media vorbereitet und Posts geplant?

Nach dem Abbau: die Checkliste weiterentwickeln

Nach dem letzten Öffnungstag ist vor dem nächsten Pop-Up. Ergänzt die Checkliste um alles, was diesmal gefehlt hat oder zu spät erledigt wurde. So wächst mit jedem Projekt eine Liste, die genau zu eurer Marke passt. Wenn ihr Unterstützung braucht, übernehmen wir die komplette Planung und arbeiten jede Checkliste für euch ab – von der Fläche bis zum Abbau.

Häufige Lücken in Pop-Up-Checklisten

In der Praxis fehlen oft dieselben Punkte: die Versicherung für Ware und Aufbau, ausreichend Wechselgeld oder Kassenrollen, ein Plan für Müll und Verpackungen, Schlüsselübergaben und die Abstimmung mit Nachbarn. Auch Pausenzeiten und Vertretungen für das Personal werden gern vergessen. Wer diese Punkte von Anfang an auf der Liste hat, erlebt weniger Überraschungen.

Das Wichtigste auf einen Blick: Pop-Up Store Checkliste

  • Die Checkliste deckt Fläche, Konzept, Ladenbau, Technik, Ware, Personal, Marketing und Abbau ab.

  • Jeder Punkt braucht eine verantwortliche Person und ein Datum.

  • Die letzten 48 Stunden vor dem Opening verdienen einen eigenen Check.

  • Häufig vergessen werden Versicherung, Wechselgeld und Müllkonzept.

  • Nach jedem Projekt die Checkliste ergänzen.

Unser Tipp aus der Praxis

Druckt die Checkliste für die letzte Woche vor dem Opening aus und hängt sie gut sichtbar im Backoffice auf. Abhaken auf Papier motiviert das Team und zeigt allen auf einen Blick, was noch fehlt.

Häufige Fragen

Was ist der wichtigste Punkt auf der Pop-Up Store Checkliste?

Ein klares Ziel. Davon hängen Lage, Laufzeit, Konzept, Personal und Messung ab.

Was wird bei Pop-Ups am häufigsten vergessen?

Auf- und Abbautage in der Mietzeit, Lagerfläche vor Ort, ein Plan für Warteschlangen, eine Ersatzlösung für WLAN und Kasse sowie der Rückbau.

Wann sollte man mit der Checkliste beginnen?

Sobald das Ziel feststeht – idealerweise mehrere Wochen vor dem Opening, bei aufwendigen Konzepten noch früher.

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