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Import, Zoll und EORI: Ware aus dem Ausland für Pop-Ups und Messen

Autorenbild: The Pop-Up Creators
The Pop-Up Creators
vor 3 Stunden
2 Min. Lesezeit

Internationale Marken bringen für ihr Pop-Up oder ihren Messestand oft Ware, Displays und Merchandise aus dem Ausland mit. Dann werden Import, Zoll und EORI zum Thema – und zur häufigsten Ursache für Verzögerungen. Wer die Logistik früh plant, vermeidet, dass das Opening ohne Ware stattfindet.

Messestand Cookies x Intercure auf der Mary Jane Berlin – begleitet von The Pop-Up Creators

Das Wichtigste auf einen Blick: Bei Ware aus Ländern außerhalb der EU sind Import, Zoll und eine EORI-Nummer Thema. Plant Transport, Zollabwicklung und Puffer früh, klärt Details mit Spedition oder Zolldienstleister und legt vorab fest, was mit Restware nach dem Pop-Up passiert.

Import, Zoll und EORI: die Grundlagen

Für Warenlieferungen aus Ländern außerhalb der EU ist in der Regel eine Zollabwicklung nötig. Unternehmen, die mit dem Zoll zu tun haben, benötigen dafür eine EORI-Nummer zur Identifikation. Welche Abgaben, Unterlagen und Verfahren genau gelten, hängt von Ware, Herkunft und Verwendungszweck ab – zum Beispiel ob Ware verkauft oder nur ausgestellt und danach wieder ausgeführt wird. Diese Fragen klärt ihr am besten mit einer Spedition oder einem Zolldienstleister.

Was wir bei der Logistik koordinieren

  • Logistikplanung: Mengen, Termine und Transportwege

  • Abstimmung mit Speditionen, Zolldienstleistern und Warehouses

  • Unterstützung bei Import- und EORI-Prozessen in Abstimmung mit euren Partnern

  • Warenannahme und Kontrolle vor Ort

  • Lagerkoordination, Bestandsmanagement und Nachlieferungen

  • Retourenlogistik und Rücktransport nach dem Pop-Up

Ein Beispiel von der Messe

Beim Messestand von Cookies x Intercure auf der Mary Jane Berlin 2023 gehörten Import und Export der Waren zu unseren Aufgaben – neben Standbetreuung, Personal, Branding und der Abwicklung des Zahlungssystems. Der Stand war sehr stark besucht und erzielte hohe Verkaufszahlen.

Zeitplan für internationale Ware

  1. Früh klären: Welche Ware kommt woher, in welcher Menge, zu welchem Zweck?

  2. Spedition und Zollabwicklung beauftragen, Unterlagen vorbereiten

  3. Puffer für Transport und Zollabfertigung einplanen

  4. Anlieferung mit Vermieter und Aufbauplan abstimmen

  5. Rücktransport oder Verbleib der Restware vorab festlegen

Typische Fehler

  • Ware wird zu spät verschickt und hängt beim Zoll fest

  • Unterlagen sind unvollständig oder Warenbeschreibungen ungenau

  • Es gibt keinen Plan für Restware nach dem Pop-Up

  • Lagerfläche vor Ort reicht nicht für Lieferung und Nachschub

Teil des Markteintritts

Für Marken ohne deutsche Struktur ist Logistik oft nur ein Baustein. Wie ein lokaler Partner auch Verträge, Personal und Abrechnung übernimmt, beschreibt unser Beitrag zum German Operating Partner.

Unser Tipp aus der Praxis: Schickt eine erste kleine Lieferung früher als den Rest. So seht ihr, ob Unterlagen und Abläufe funktionieren – und habt im Notfall noch Zeit, bevor die Hauptware unterwegs ist.

Ihr bringt Ware aus dem Ausland für ein Pop-Up oder einen Messestand nach Deutschland? Wir koordinieren Logistik, Warenannahme und Lager mit euren Partnern. Jetzt anfragen oder mehr über unsere Pop-Up Store Agentur erfahren.

Häufige Fragen

Übernehmt ihr die Zollanmeldung selbst?

Die Zollabwicklung erfolgt über Speditionen oder Zolldienstleister. Wir koordinieren diese Partner, Termine und die Warenannahme vor Ort.

Was passiert mit Ware, die nicht verkauft wurde?

Das legen wir vor dem Pop-Up fest: Rücktransport, Einlagerung oder Weiterverwendung, zum Beispiel für ein weiteres Pop-Up.

Wie viel Vorlauf braucht internationale Ware?

Mehr als Ware aus Deutschland. Plant Transport, Zoll und einen Puffer ein und klärt die Details früh mit eurer Spedition.

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