Pop-up ohne eigene GmbH: So verkaufen internationale Brands in Deutschland

Aktualisiert: vor 19 Stunden
Ihr seid eine internationale Brand und wollt in Deutschland einen Pop-up Store eröffnen, Ware verkaufen und Kund:innen direkt erreichen – aber ohne eigene GmbH oder andere deutsche Gesellschaft? Dann braucht ihr einen Partner, der als Importeur und als Selling Entity für euch auftritt. Genau diese Rolle übernimmt The Pop-Up Creators: Wir führen eure Ware ein, verkaufen sie in Deutschland und rechnen mit euch ab – zusammen mit Fläche, Store, Personal und Logistik aus einer Hand.

Was bedeuten Importeur und Selling Entity?
Der Importeur – international oft „Importer of Record“ genannt – ist das Unternehmen, das die Ware offiziell nach Deutschland einführt. Er tritt gegenüber dem Zoll auf, braucht eine EORI-Nummer und ist für die Zollanmeldung und die dazugehörigen Pflichten zuständig.
Die Selling Entity ist die verkaufende Stelle: das Unternehmen, das in Deutschland an eure Kund:innen verkauft, Zahlungen annimmt und lokale Rechnungen stellt. Für einen Pop-up müssen beide Rollen sauber besetzt sein – sonst bleibt die Ware im Lager oder der Verkauf ist nicht sauber aufgesetzt.
Pop-up ohne GmbH: Warum ihr einen Importeur und eine Selling Entity braucht
Ihr habt keine eigene deutsche Gesellschaft und wollt für einen Pop-up auch keine gründen
Die Ware kommt aus dem Ausland und muss importiert und verzollt werden
Kund:innen erwarten eine Kasse, gängige Zahlungsarten und eine ordentliche Rechnung
Vermieter, Dienstleister und Personal brauchen einen Vertragspartner vor Ort
Nach dem Pop-up müssen Restware, Retouren und Abrechnung geregelt sein
Für einen Pop-up über ein paar Tage oder Wochen lohnt sich eine eigene Gründung selten. Ein Partner mit deutscher Struktur ist schneller und flexibler – und ihr könnt euch auf Produkt, Marke und Community konzentrieren.
Zwei Modelle: Verkauf im eigenen Namen oder auf Kommission
In der Praxis gibt es zwei gängige Wege. Beim Verkauf im eigenen Namen tritt euer Partner gegenüber den Kund:innen als Verkäufer auf und rechnet anschließend mit eurer Brand ab. Beim Kommissionsmodell verkauft der Partner ebenfalls im eigenen Namen, aber auf Rechnung eurer Brand. Welches Modell passt, hängt von Ware, Mengen, Laufzeit und steuerlichen Fragen ab – das stimmen wir gemeinsam mit Steuer- und Rechtsberatern ab.
So läuft ein Pop-up mit Importeur und Selling Entity ab
Briefing: Ware, Mengen, Zeitraum, Stadt und Ziele
Struktur festlegen: Verkauf im eigenen Namen oder Kommission, abgestimmt mit Beratern
Import: Abstimmung mit Spedition, Zoll und EORI, Warenannahme und Lager
Store: Fläche, Ladenbau, Personal, Kasse und Payment
Verkauf: lokale Rechnungsstellung und laufendes Reporting
Abschluss: Settlement mit eurer Brand, Retouren und Rücktransport der Restware
Beispiele aus unseren Projekten
Bei der Ausstellung „HIGH“ von Werner Bronkhorst am Potsdamer Platz (30.09. bis 04.10.2026) wurden neben der Ausstellung Werke verkauft. Wir haben den Import und Export der Waren übernommen, die vollständige Zahlungsabwicklung und das Verkaufspersonal gestellt und das Opening-Event umgesetzt – mit rund 2.000 Gästen.
Auf der Mary Jane Berlin 2023 haben wir den Messestand von Cookies x Intercure betreut: Standbetreuung und Personal, Import und Export der Waren, Branding und die Abwicklung des Zahlungssystems.
Das Wichtigste auf einen Blick: Ein Partner als Importeur und Selling Entity macht euren Pop-up in Deutschland möglich, ohne dass ihr eine eigene Gesellschaft gründen müsst – von Import und Zoll über Verkauf und Rechnung bis zur Abrechnung mit eurer Brand.
Unser Tipp aus der Praxis: Plant den Import früh. Eine vollständige Warenliste mit Mengen und Werten, klare Lieferzeiten und ein fester Ansprechpartner bei der Spedition sparen am Ende Tage – gerade bei Merchandise, das pünktlich zum Opening da sein muss.
Ihr wollt in Deutschland verkaufen, ohne eine eigene Firma zu gründen? Alle Details findet ihr auf unserer Seite Importeur & Selling Entity Deutschland – oder ihr fragt direkt an.
Häufige Fragen
Kann The Pop-Up Creators für unseren Pop-up Importeur und Selling Entity sein?
Ja – diese Rolle übernehmen wir für Brands ohne deutsche Gesellschaft: Wir führen die Ware ein, verkaufen sie hier und rechnen danach mit euch ab. Die genaue Struktur legen wir gemeinsam mit euren Steuer- und Rechtsberatern fest.
Lohnt sich für einen Pop-up eine eigene deutsche Firma?
Meist nicht. Für einen Pop-up über ein paar Tage oder Wochen ist eine Gründung selten sinnvoll – ein Partner mit deutscher Struktur ist schneller und flexibler. Ob das für euch passt, klären wir im Erstgespräch.
Wer stellt die Rechnungen an die Kund:innen aus?
Die Selling Entity – also wir als euer Partner vor Ort. Nach dem Pop-up rechnen wir mit eurer Brand ab.
Gibt es Store, Personal und Logistik auch dazu?
Ja, auf Wunsch alles aus einer Hand: von der Fläche über Ladenbau und Personal bis zu Kasse, Transport, Lager und Retouren.



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